Posts mit dem Label blabla werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label blabla werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 18. Oktober 2014

Lebenslust & KunstGenuss 2014

Es ist Oktober und in Monsheim ist wieder Lebenslust & KunstGenuss. Für alle, die diese Veranstaltung nicht kennen, habe ich ein paar Bilder gemacht, denn dieses Mal hatte ich die Kamera dabei...

Für heute sind die Tore bereits geschlossen, aber morgen ist die Anhäuser Mühle in Monsheim nochmals von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 






















Dienstag, 31. Dezember 2013

Rückblick 2013 - Ausblick 2014

Es ist Jahresende und wir wollen ein Blick zurück werfen. Was geschah denn alles im Jahr 2013?

Zunächst hätten wir da den Dachschaden in der Bilbliothek/begehbaren Kleiderschrank - dank Kai-Uwe ist der Dachanschluss jetzt mit Blei verkleidet und damit alles wieder dicht. Im Garten haben wir einen Teil der Bretterzäune durch schöne Lattenzäune ersetzt - ich bin allerdings immer noch unschlüssig, ob ich sie noch weiß streichen soll. Davor habe ich noch ein Beet angelegt, das sehr schön eingewachsen ist - allerdings müssen wir schauen, dass wir die neue Rose gut über den Winter bekommen.

Ansonsten hat sich im Garten nicht so viel getan. Doch, einen zweiten Thermo-Komposter haben wir aufgestellt und den Holunder etwas dezimiert.


Auf der Terrasse blicken wir jetzt, dank den Heinzelmännchen Mama und Horst auf eine schöne und ordentlich verputzte Mauer, die allerdings noch eine Abdeckung benötigt.

Neu entdeckt haben wir unseren Brunnen im Keller, von dem wir gar nicht wussten, dass wir ihn haben (dabei sprechen wir sowohl vom Keller als auch vom Brunnen). Im Frühjahr werden wir wohl eine Pumpe kaufen, damit wir das Wasser auch nutzen können. Den Keller werden wir wohl nicht großartig nutzen, da er nur über ein "Loch" im Heizraum zugänglich ist.

Seit Anfang Oktober haben wir unseren Kaminofen, der uns täglich behagliche Wärme im Wohnbereich beschert. Das war definitiv eine lohnende Anschaffung.


Das größte Projekt 2013 war allerdings die Sanierung des Scheunengiebels und das Pflastern des Hofes. In diesem Zug wurde auch das ganze Oberflächenwasser an die Kanalisation angeschlossen, ein Leerrohr für das neue Hauswasser gelegt. Auch wird die Scheune künftig unterirdisch mit Strom versorgt.


Die Neugestaltung des Eingangbereichs ist noch nicht abgeschlossen - es fehlt nach wie vor das Dach und auch die neue Eingangstüre. Aber wir brauchen ja auch für das Jahr 2014 Arbeit. Womit wir dann beim Ausblick für das kommende Jahr wären...


Wie bereits erwähnt soll im neuen Jahr der Hauseingang fertig gestellt werden. Das Treppenhaus bekommt dann hoffentlich auch endlich einen neuen Anstrich - ich kann diese schweinchenrosa Wände nicht mehr sehen!

Dann müssen die ganzen Mauern im Hof vom Putz befreit und frisch verfugt werden. Und das große Beet vor der Scheune muss angelegt werden. Des weiteren wollen wir dem ältesten Teil des Hauses ebenfalls ein Face-Lifting verabreichen und ebenfalls die Natursteine freilegen. Ob wir das allerdings komplett schaffen werden ist fraglich. Aber Pläne kann man auf jeden Fall einmal schmieden.

Geplant sind auch neue Heizöltanks - in diesem Zuge wird dann auch endlich eine richtige Mauer vor das Heizöllager kommen. Samt einer vernünftigen Türe. Überhaupt, der Bereich unter der Terrasse muss verputzt und das Holzlager organisiert werden. Denn im Moment lagert das Holz einfach auf den Paletten, mit denen es angeliefert wurde.

Ganz zuletzt noch der ganze Kleinkram, der 2014 in Angriff genommen werden muss: neue Fensterläden anbringen, Regenrinnen ersetzen, das Hoftor streichen und neu beplanken. Auch der Garten wird uns Arbeit bescheren, denn der kam 2013 doch etwas zu kurz. A propos Garten, das Holzdeck müssen wir zumindest abbauen, das zu betreten ist inzwischen nämlich echt gefährlich. Pläne, was dort hin soll, haben wir zwar schon, aber das wird bestimmt nicht vor Sommer 2015 umgesetzt werden. Also Zukunftsmusik...

Samstag, 1. Juni 2013

Der Juni beginnt wie der Mai zu Ende ging ...

... nämlich äußerst bescheiden. Seit Tagen, nein, seit Wochen regnet es und ist tierisch kalt. Wir haben die Heizung wieder auf Winterbetrieb gestellt, damit es zumindest im Wohnzimmer und Bad warm ist. Überall kursieren Witzchen wie: "Der kleine November möchte bitte aus dem Mai abgeholt werden!"

Nein, richtigen Frühling hatten wir noch nicht. Erst wollte der Winter nicht weichen und jetzt ist der Frühling auch noch ins Wasser gefallen. Gut, es war zwischendurch mal ein paar Tage schönes Wetter, aber diese Tage kann man an zwei Händen abzählen.

Gestern hatten wir dann einen erneuten Wassereinbruch in der Bibliothek/begehbaren Kleiderschrank und zu allem Unglück kränkelt unser Katerchen. Herr P. ist gerade beim Tierarzt. Hoffentlich ist es nichts ernsthaftes. Am Montag kommt dann der Dachdecker und sorgt hoffentlich dafür, dass wir künftig bei Regenwetter wieder ruhig schlafen können und keine Angst vor Wasserlachen in den Zimmern haben müssen. Wieder eine Ausgabe, die so nicht geplant war.

Später müssen wir uns noch die Dachrinne vom ältesten Hausteil anschauen - dort steht das Wasser und kann irgendwie nicht ablaufen. Wehret den Anfängen - ich habe keine Lust, auch noch in anderen Zimmern das Wasser aufwischen zu müssen.


Gerade kam ein Anruf vom Göttergatten: der Kater hat "nur" einen Bandwurm und eine Halsentzündung. Er hat zwei Spritzen bekommen und nun sollte es ihm bald wieder besser gehen. Leider lassen sich Bandwürmer bei Freigängern nicht vermeiden, schon gar nicht, wenn sie die Mäuse, die sie fangen, auch noch auffressen.

Sonntag, 10. März 2013

Von Freud und Leid des Eigenheimbesitzes

Während im Osten schon wieder der Winter mit Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt zurückgekehrt ist, können wir im Rheinhessischen noch Sonnenschein und angenehme Plusgrade genießen. Grund genug, ein bisschen im Garten zu arbeiten. Bewegung an der frischen Luft soll ja gut tun und weckt ungeahnte Kräfte. Während wir gestern auf einen weiteren Besuch des Sanitärmeisters gewartet haben (dazu später mehr), haben wir schon einmal die Ärmel hochgekrempelt und losgelegt. Während sich Herr P. dem Rückschnitt des wuchernden Holunders gewidmet hat, habe ich beschlossen, dass der (gelb blühende) Ranunkelstrauch lange genug in unserem Garten geweilt hat und nun ausziehen muss - gesagt, getan! Also den Spaten aus der Scheune geholt und losgelegt. Nachdem ich die Hälfte des Strauches samt Ablegern ausgebuddelt hatte, wurde die Arbeit jäh unterbrochen: ich habe es geschafft, bei einem maximal 2 Jahre alten Spaten den Stiel komplett abzubrechen! Also sind wir ausgezogen, um gescheites Arbeitsgerät zu besorgen: nun besitze ich nicht nur Bastelstanzen der Firma Fiskars, nein, nun sind wir stolze Besitzer eines Fiskars-Spatens - er hatte allerdings auch einen stolzen Preis. Aber dafür hat das Teil auch keinen Holzstiel mehr, sondern einen aus Metall - und der ist solide ans Blatt geschweißt.  So konnte ich heute die restlichen Ausläufer des Gewächses ausrotten - bye bye Ranunkelstrauch!


... der neue Spaten ...

 
... und die ersten Frühlingsboten im Garten ...







Nun noch zum Grund des Besuchs vom Sanitärmeister: leider arbeitet unsere Heizung seit Mitte der Woche nicht mehr zuverlässig und zeigt immer wieder die gleiche Störmeldung: kein Flammensignal nach Sicherheitszeit. Bei der Überprüfung durch den Fachmann ist dann herausgekommen, dass die Kombintaion von Druckpumpe und Plastikölfilter nicht zulässig ist - so viel zu unseren Profi-Vorbesitzern. Das ist allerdings nicht der Grund für den ständigen Ausfall der Heizung - so wie es aussieht, ist die Ölpumpe, die das Öl vom Öllager zum Heizraum pumpt, kaputt. Also muss eine neue her, denn ohne schafft es die Heizung auf Grund der weiten Entfernung zum Öllager nicht. Allerdings wird es nun eine Saugpumpe mit ca. 2 Liter großen Vorratsbehälter. Positive Nebeneffekte des neuen Systems sind, dass die Leitungen nicht mehr mit 2 Bar Druck belastet werden, wir keinen neuen Ölfilter aus Metall benötigen, die Pumpe günstiger als eine Druckpumpe ist und sie im Heizraum eingebaut werden kann - also nicht mehr im Öllager. Negativ ist: es kostet immer noch ein halbes Vermögen.

Dienstag, 5. März 2013

Sonnenschein

Endlich traut sich die Sonne wieder hervor und vertreibt das Grau des Winters - Gott sein Dank! Das heisst aber auch, dass wir so langsam wieder etwas im Garten tun sollten. Und so haben wir am Sonntag ein Stündchen "geopfert" und haben ein bisschen klar Schiff gemacht - die überall herumliegenden Blätter der Frühlingstamariske von den Wegen und Beeten geräumt (die hatten wir dort im Herbst als leichten Frostschutz liegen lassen), denn die Frühlingsblüher treiben inzwischen aus. Ich bin schon gespannt, was da so alles kommt, immerhin habe ich im Herbst nochmals einiges im Boden versenkt. Gleichzeitig hat Herr P. auch noch den einen oder anderen Strauch etwas zurückgeschnitten - das Zeug wird im Frühjahr und Sommer sowieso wieder wie wild wuchern - nur an den Blauregen habe ich ihn nicht gelassen, sonst hätten wir im Frühjahr keine Blüten.

Leider ist der Boden nach wie vor gefroren, so dass ich die am Samstag auf der Land & Genuss gekauften Zwiebeln nicht darin versenken konnte. Ich freue mich schon, wenn im Sommer Gartenamaryllis und "blühender Farn" (eigentlich sind es Garten- oder Freilandgloxinien) das weisse Beet zieren werden. Und endlich habe ich auch weiße Kaiserkronen bekommen - die hatte ich im Herbst vergeblich gesucht. Zusätzlich werde ich einen letzten Versuch mit Tränenden Herzen starten - hoffentlich wachsen sie dieses Jahr an und bleiben mir erhalten.

Auch mit dem Auspflanzen der Kräuter werde ich mich gedulden müssen, diese sind jetzt erst einmal in Töpfen am Küchenfenster untergebracht. Es freut mich aber, dass ich wieder vietnamesischen Koriander ergattern konnte und auch ein zitroniger Kümmelthymian wird künftig in unserem Garten beheimatet sein. Nun hoffe ich nur, dass ich Anfang Mai beim Olivenölfest Oliandi in Zell endlich den lange ersehnten Steinpilz-Thymian bekomme - dann könnte ich meine Thymiansammlung um diese Rarität ergänzen.

Montag, 21. Januar 2013

Vergängliche Pracht

Seit dem Wochenende schneit es bei uns immer wieder. Zwischendurch gab es auch mal Schneeregen, so dass jetzt überall kleine Eiszapfen hängen...





Für die Autofahrer ist das natürlich weniger schön, gestern herrschte in ganz Baden-Würtemberg und auch teilweise in der Pfalz das volle Chaos wegen überfrierender Nässe und spiegelglatten Straßen. Herr P. musste heute morgen sein Auto nicht nur von Schnee befreien sondern auch von einer über 1 cm dicken Eisschicht! Das sind dann die Momente, wo ich dankbar bin, dass mein kleiner Flitzer in der Garage steht.

Aber ich durfte dafür heute schon 2x Schnee schippen - das ist dann wohl ausgleichende Gerechtigkeit... gestern hat diese Aufgabe der Lieblingsmann übernommen.



Dienstag, 1. Januar 2013

Rückblick 2012 - Ausblick 2013

Es ist Jahresanfang - Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Im Garten hat sich einiges getan - das letzte Beet wurde angelegt und der Garten hat seine Struktur erhalten. Das weisse Beet wurde bepflanzt und muss nun richtig anwachsen. Wir haben einen Flieder, eine Zwergnektarine, eine Feige und einen Kirschbaum gepflanzt. Wobei ich über den Standort von Letzterer nicht ganz glücklich bin. In Stall, Scheune und Keller ist ein Licht aufgegangen, das Rätsel der Gartenbeleuchtung haben wir auch gelüftet. Der schönste Moment 2012 war aber die Einweihung des Master-Bathrooms. Endlich wieder eine Badewanne! Zurückblickend muss ich zugeben, dass wir im vergangenen Jahr nicht die Fleißigsten waren... aber umso mehr können wir dieses Jahr machen. Die Treppe von der Terrasse zum Garten muss dringend gemacht werden, ebenso die Terrassenmauer. Ob der Terrassenboden gemacht wird hängt von der finanziellen Situation ab. Das Holzdeck hat seine besten Zeiten hinter sich und löst sich leider langsam aber sicher in seine Bestandteile auf. Hier müssten wir eine Lösung finden. Im Haus müssen wir die restlichen Rolladenkästen isolieren, das Treppenhaus sollte endlich gestrichen und die letzte Türe lasiert werden. Die größte Baustelle wird unser Hof sein. Da er allerdings eine Fläche von ca. 120 qm einnimmt ist es fraglich, ob wir das dieses Jahr in Angriff nehmen können. Die geschätzten Kosten liegen bei ca. 20.000,- € - und die haben wir im Moment einfach nicht übrig. Zumal es dabei nicht bleiben wird, da in diesem Zuge auch gleich der Eingangsbereich neu gestaltet werden müsste.

Kurz gesagt: langweilig wird uns 2013 bestimmt nicht werden...

Mittwoch, 2. Mai 2012

Gemüsefreunde


Heute bin ich nach der Arbeit schnell im Gartencenter vorbei - ich kann die nackten Gemüsebeete einfach nicht sehen. Und so sind neben 12 Kohlrabipflänzchen auch 36 Salatpflänzchen (je 12 der Sorten Lolo Rosso, Lolo Bianco & roter Kopfsalat) im Einkaufswagen gelandet - im Moment frage ich mich allerdings, wer den ganzen Salat essen soll!? Ich glaube, das wird ein gesunder Sommer - sofern die Schnecken nicht schneller sind. Steckzwiebeln und ein paar Sämereien (Mairübchen, verschiedene Karotten, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Radieschen...) habe ich auch mitgenommen. Dill, Koriander, Bergbohnenkraut, Schnittsellerie sowie Süßkraut (Stevia) habe ich gleich im Topf mitgenommen. Und an einer Staude bin ich nicht vorbei gekommen - nachdem mir beide Sonnenhut eingegangen sind und die weißen Tränenden Herzen auch nicht angewachsen sind, habe ich mich mit einem weißen Ziersalbei (Salvia nemorosa) getröstet. Hoffentlich wächst der an dieser Stelle besser als seine "Vorgänger".

Zu Hause angekommen habe ich dann erst einmal einen Plan gemacht, was ich wo pflanzen möchte - der Plan muss natürlich erst noch von Herrn P. abgesegnet werden. Aber zumindest 14 Salatpflänzchen habe ich am Rand von Pumpkin Hill gesetzt. Ich hoffe sie wachsen schnell genug bevor sie von den Kürbanten erdrückt werden. Danach habe ich noch ein "Probebeet" neben der im letzten Jahr neu gepflanzten roten Sachelbeere angelegt. Darin schlummern nun 7 Steckzwiebeln (leider habe ich erst da auf das Etikett geschaut: es sind Stuttgarter Riesen!). Radieschensamen "Riesenbutter (Raphanus sativus) sowie Möhren der Sorte "Pariser Markt 5" (Daucus carota L.) warten auch auf Keimung. Ich bin ja echt gespannt, ob die Radieschen in 8-15 und die Möhren in 14-21 Tagen keimen und somit schneller als die Brennnesseln sind - die konnte ich leider noch immer nicht komplett ausrotten.Somit sind also die ersten Gemüsepflanzen bei uns eingezogen. Wobei, das stimmt nicht ganz: der neu gepflanze Rhabarber gehört, wenn man es genau nimmt, botanisch auch zum Gemüse...

Da das Wetter am Wochenende noch mal etwas schlechter werden soll habe ich die restlichen Salatpflanzen und die Kohlrabis erst einmal in etwas größeren Einzeltöpfchen untergebracht. So kann ich sie zur Not in Sicherheit bringen und in der Zwischenzeit können sie weiter wachsen.

Nachdem ich sowieso gerade am "buddeln" war habe ich auch gleich noch die drei Hosta, die ich vor Kurzem für insgesamt einen Euro ergattert habe, unter die Erde gebracht. Letztes Jahr hatte ich kein Glück damit, da sind sie mir alle nicht angewachen. Auch der neu erworbene Salbei wurde gleich eingepflanzt. Und ein weiß blühendes, Polster bildendes Pflänzchen, von dem ich mir letztes Wochenende einen Ableger bei meiner Stiefmutter erbettelt habe, hat sein Plätzchen im weißen Beet gefunden. Den Namen und somit eine "Pflegeanleitung" habe ich leider nicht - aber ich hoffe, es wächst an. An dieser Stelle: liebes Anettchen, wann kommst Du mal wieder vorbei? Die schweren Arbeiten haben wir ja schon erledigt (also nichts von wegen Arbeitseinsatz), aber Dein umfassendes Wissen, was Pflanzen und deren Bestimmung betrifft, fehlt uns sehr. Zur Not mache ich halt mal wieder ein Foto und hoffe auf Ferndiagnose.

So, für heute genug gequatscht, ich habe Frühschicht und sollte irgendwann einmal ins Bett gehen.

Dienstag, 1. Mai 2012

Tag(e) der Arbeit

Lange Wochenenden (in Verbindung mit Brückentagen) sind so eine Sache für sich: Freitags davor sind die Autobahnen voll und es gibt immer Staus, auch wenn Herr P. seinen Schwager aus einer größeren Stadt in SWR3-Land am Flughafen abholen will. Liegt ja quasi auf dem Heimweg. Nur dass ringsum kein Durchkommen ist und deshalb eine Fahrt mitten durch die Stadt beginnt - egal, irgendwann hatten die beiden auch das geschafft, und der gemütliche Teil des Wochenendes konnte beginnen. Dazu gehörte eine Einkaufstour in Frankreich, eine Geburtstagsfeier am Kaiserstuhl mit gemütlichem Abend im Garten und ein Ausklingen des Abends mit einer guten Flasche Rotwein im Breisgau.

Der "etwas" anstrengendere Teil begann nach der Rückkehr am Sonntag. Da mussten noch Steine aus dem zukünftigen Gemüsebeet gesammelt und in einen anderen Teil des Gartens geschafft werden und die Reste des Aushubs von Pumpkin Hill warteten auch noch darauf, von den Giersch-Wurzeln befreit und somit komplett durchgesiebt zu werden (fertig wurde das aber nicht). Parallel wurden noch ein paar Pflanzen versetzt, die Mauern des Kräuterbeets etwas höher gemacht und alles auf den Montag vorbereitet.

Gemüsebeet am Sonntag Abend
die restlichen umgebetteten Steine

Herr P. verbrachte den größten Teil des Montages dienstlich unterwegs, somit blieb die Hauptaufgabe des Tages bei meinem kleinen Bruder und mir: es wurden 4 Kubikmeter Mutterboden-Kompost-Gemisch angeliefert und vor dem Garten abgekippt!

das sind 4 Kubikmeter
 
Diese mussten nun irgendwie den Weg in das zu werdende Gemüsebeet finden. Also nichts wie zum Nachbarn, eine zweite Schubkarre ausgeliehen und los gings. Nach ca. 1 1/2 Stunden waren 3 1/2 Kubikmeter im Beet, die Mauer wurde noch etwas höher gemacht (wir hatten uns ein kleines bisschen verschätzt, aber die Erde wird sich ja auch noch setzen) und wir beide konnten per Telefon Vollzug an Herrn P. melden. Zu gern hätte ich das Gesicht von ihm sehen wollen, als wir ihm sagen konnten , dass der größte Teil der Arbeit erledigt war und es nur noch einen kleinen Rest gab, der auf die verschiedenen anderen Beete verteilt werden sollte. Er hat sich zumindest ziemlich verblüfft angehört und war wahrscheinlich heilfroh, dass er das nicht hatte wegschaufeln müssen.

die meiste Erde ist im Beet
ein Teil der Mauer musste erst mal wieder weg
der letzte Rest Erde
fertig!
die Mauer ist auch wieder zu
An dieser Stelle ein RIESENLOB an meinen kleinen Bruder, der richtig fleissig geschafft und dabei sogar das Rauchen vergessen hat ;-)

Kontrolle durch die Fellnasen



Als Herr P. dann endlich nach Hause kam, war er erst einmal eine Stunde damit beschäftigt, den ganzen Garten zu wässern, der neue Flieder vom Schwiegervater liess schon den Kopf hängen, die neue Erde sollte auch einmal komplett durchtränkt werden und der Rest der Pflanzen war nach den letzten warmen Tagen dankbar für das Wasser. Danach hat uns der Hausherr zur Belohnung für die geleistete Schwerstarbeit zum Essen eingeladen. Unser Stammgasthaus kam aufgrund der doch schon fortgeschrittenen Zeit nicht in Frage, somit wollten wir es beim Griechen in der Nähe versuchen. Da dieser aber geschlossen hatte, fuhren wir noch etwas in der Gegend herum, auf der Suche nach einem Restaurant oder Ähnlichem. Gar nicht so einfach auf dem Lande an einem Montag Abend etwas Essbares zu finden... Aber wir wurden fündig: die Weinschänke der Familie Krause, wo wir ein leckeres Abendessen mit leckerem Wein in einem schön gestalteten Hof geniessen konnten.

Heute wurden dann Restarbeiten erledigt, die wir für meinen Bruder "aufgehoben" hatten, da er besser als wir mit Strom etc. umgehen kann. Nachdem wir ihn dann nachmittags zum Zug gebracht hatten, war es Zeit, die letzten Arbeiten im Garten noch zu beenden: diesmal haben wir den allerletzten Rest des Pumkin Hill-Aushubs durchgesiebt (eine Arbeit, die wirklich keiner gerne machen würde), einen kleinen Teil des Unkrauts gejätet, einen neuen Versuch mit einer Rhabarberpflanze gestartet, Kräuter gepflanzt und Rauke ausgesät.

Somit haben wir uns nächstes Wochenende ein wenig Freizeit auf dem Ölivenölfest - Oliandi - in Zell verdient.

Und hier noch ein Ausblick auf das Projekt, für das mein Papa die Pläne erstellen darf. Die Treppe ist so krumm und bucklig, dass es (besonders nachts) lebensgefährlich ist, sie zu benutzen.