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Dienstag, 19. Mai 2015

Besuch vom Steinmetz

Da die Winzer wegen einer feuchetn Wand einen Steinmetz zur Begutachtung des Schadens angefordert hatten, haben wir ebenfalls um einen Besuch bei uns gebeten. Heute war es dann soweit und der Steinmetz konnte die diversen Laibungen in verschiedenen Verfallsstadien begutachten und uns seine Meinung dazu mitteilen.

Die größten Schäden sind an der Stalltüre und dem Stallfenster zu sehen: an den Stützen der Stalltüre hat der Zahn der Zeit stark genagtund es haben sich viele Längsrisse gebildet, durch die Wasser eindringt und den Stein immer pöröser macht. Eine Sanierung ist nach Meinung des Experten nicht mehr möglich, hier sollte die komplette Laibung erneuert werden. Schlimm sieht auch der Sturz über dem Stallfester aus, denn der ist in der Mitte komplett gebrochen. sollten wir die Glasbausteine eines Tages durch ein Fenster ersetzen wollen, so müsste der Sturz auch ausgetauscht werden. Aber im Moment hält der Stein noch und wird dies wohl auch noch die nächsten 10 Jahre tun. Von den Laibungen an der Straßenseite srechen wir erst einmal gar nicht, denn dort sieht es auch sehr schlimm aus.

Was uns am Meisten interessiert hat sind die Laibungen am Wohnhaus, denn dort sind wir ja gerade zu Gange. Gut fand der Steinmetz, dass wir die Bruchsteinmauer am alten Haus freilegen, denn das Verputzen bzw. Verkinkern tat/tut den Steinen gar nicht gut. Nur freigelegte Natursteinmauern können die aufgenommene Feuchtigkeit auch wieder vernünftig abgeben. Alles andere führt auf Dauer zu Feuchtigkeitsschäden, was wir ja an der Sommerküche gesehen haben bzw. immer noch sehen. Jedenfalls sind die Laibungen auf der Hofseite noch recht gut in Schuss (soweit unter der Schicht von Ölfarbe zu sehen), lediglich bei einer Stütze müsste ein Teil ausgetauscht werden. An der Straßenseite müssten an einem Fenster vermutlich beide Stützen ersezt werden. Das Allerwichtigste wäre aber, dass zunächst einmal die Farbe vom Sandstein muss, denn die lässt den Stein überhaupt nicht atmen, was zu den Schäden führt. Wenn wir das vom Steinmetz machen lassen würden, dann würde das Sandstrahlen alleine bereits um die 700,- € kosten. Jede Stütze (Fenster), die ersetzt werden müsste, würde in Kaiserlauterer Sandstein auch nochmals mit ungefähr 250,- € zu Buche schlagen - ohne den Einbau! *schluck*

Wie auch immer, irgendwann müssen wir uns des Themas annehmen, also heisst es wieder fleißig sparen...


Dienstag, 3. Juni 2014

Fallrohre

Bevor wir das Schattenbeet im Hof fertigstellen können, müssen wir zumindest das hintere Fallrohr ersetzen, denn dort haben wir ständig nasse Stellen am Mauerwerk. Leider hat sich das als nicht ganz einfach erwiesen, da Rohre mit diesem Maß heute gar nicht mehr hergestellt werden. Und der Dachdecker, bei dem wir ein Angebot eingeholt haben, will richtig viel Geld haben. Da hilft nur improvisieren...

So sieht es im Moment noch aus:





Freitag, 25. Oktober 2013

Die Scheune

Heute ist das Gerüst von der Scheune entfernt worden - damit können wir dieses Kapitel der Sanierung also abschließen.

... so sah es Mitte September aus ...

noch ein "Ursprungsfoto"

Schäden - vom Nachbargrundstück aus gut zu sehen


Nahaufnahme vom Schaden am Giebel

... das Gerüst steht ...

Scheune von der Straße aus

... es tut sich was: der Giebel ist schon verputzt (2. Oktober 2013)

... und jetzt sind schon die Seekiefer-Platten drauf (9. Oktober 2013)

... die Bleche sind montiert, nun ist der Giebel dicht (20. Oktober 2013)



Leider habe ich noch keine Foto der fertigen Scheune ohne Gerüst gemacht - wird aber bestimmt noch nachgeliefert...

Dienstag, 18. Juni 2013

Rollläden sind etwas Schönes ...

... wenn sie funktionieren. Vor allem bei den sommerlichen Temperaturen, die zur Zeit herrschen. Sie halten die Hitze (und Einbrecher) draußen. Wenn man sie benutzen kann und sie nicht, wie bei uns, festklemmen. Und so mussten wir gestern Abend den Rollladen der Terrassentüre wieder richten. War gar nicht so einfach, denn schon der Abschrauben der Kastenabdeckung war schweißtreibend. Zuerst haben wir gar nicht erkannt, warum sich der Rollladen nicht mehr bewegen lässt, aber irgendwann kam die Erleuchtung: die einzelnen Lamellen verschieben sich und deswegen klemmt es immer wieder. Nach etwas über einer Stunde war wir beide total durchgeschwitzt, aber immerhin funktioniert der Rollladen jetzt wieder.

Gleichzeitig haben wir bei dieser Aktion gesehen, dass die Kästen gar nicht isoliert sind - das heisst, dass wir da demnächst auch ran müssen. Ich habe allerdings noch keine Ahnung, wie wir das bewerkstelligen sollen, denn wirklich Platz ist im Kasten nicht. Na ja, die Tiefe ist jetzt nicht direkt das Problem, denn den fehlenden Platz könnte man mit eine Aufdopplung schaffen, aber nach unten hin? Ich werde deswegen wohl mal Freund Marcus kontaktieren, vielleicht fällt dem etwas ein...

Montag, 10. Juni 2013

Warum?

Warum kann es bei einem Haus nicht einfach einen "Reset-Button" geben? Oder eine Funktion wie beim Handy, mit der man alles auf "Werkseinstellung" zurücksetzen kann?

Das frage ich mich gerade, nachdem ich mir den Wasserschaden im begehbaren Kleiderschrank angeschaut habe - da wartet noch (oder wieder) viel Arbeit auf uns.




Aber wenigstens das Dach müsste jetzt eigentlich dicht sein, denn der Dachdecker war da, hat den Speis entfernt und die Fuge mit Bleiblechen dicht gemacht, so dass wir hoffentlich die nächsten Jahre Ruhe haben sollen.

Die Rechnung vom Dachdecker ist inzwischen auch gekommen und wie wir feststellen konnten, kostet die Dachdeckerstunde noch mehr als die eines Sanitärinstallateurs - Handwerker hätte man werden müssen!

Dienstag, 21. Mai 2013

Haben wir einen Dachschaden?

Dass wir einen solchigen in der Scheune haben, vermuten wir, seit wir die Gartenmöbel aus dem Stall auf die Terrasse gebracht haben. Es könnte allerdings auch sein, dass nur das Regenrohr, das quer durch die Scheune geht, irgendwo undicht ist. Das müssen wir uns mal genauer anschauen, ist im Moment allerdings nicht nicht das Wichtigste.

Prio 1 hat seit heute morgen allerdings ein Wassereinbruch im begehbaren Kleiderschrank. Denn dort stand das Wasser auf dem Boden - und das ist gar nicht gut. Im Moment wissen wir aber noch nicht, woher genau das Wasser kommt. Die Austrittstelle an der Decke habe ich zwar inzwischen ausgemacht, aber wie das Wasser dorthinkommt - keine Ahnung!?! Einen Leitungsschaden können wir auf jeden Fall einmal ausschließen, denn Wasserleitungen gibt es in den Teil des Hauses nicht. Bleiben 2 Möglichkeiten: eine undichte Stelle im Dach oder die Regenrinnen konnten die Wassermassen, die in den letzten Tagen (und gerade wieder) vom Himmel gekommen sind, einfach nicht schnell genug ableiten  und beim Rückstau hat sich das Wasser den Weg des geringsten Widerstands gesucht - in diesem Fall ins Haus. Herr P. wird morgen früh wohl Ursachenforschung auf dem Dachboden betreiben.

Die Holzverkleidung der Decke im begehbaren Kleiderschrank werden wir aber wohl erst einmal entfernen müssen damit alles trocknen kann. Vor allem, weil ich mir auch nicht sicher bin, ob die Austrittstelle auch wirklich die Stelle ist, wo das Wasser auch herkommt - möglich wäre es, dass das Wasser einfach auf der Oberseite entlang zur tiefsten Stelle läuft.